UNSICHTBARE LAUTSPRECHER EINBAUEN

Wählen Sie Ihr Produkt und den Aufbau. Anschließend sehen Sie nur die dafür passenden Einbauschritte und Zeichnungen.

IHR EINBAU

EINBAUARTEN IM ÜBERBLICK

Hier finden Sie die vollständigen Einbauhinweise nach Themen – auch ohne Produktauswahl. Für einen Ablauf passend zu Ihrem Lautsprecher wählen Sie oben Ihr Produkt und den Aufbau. Maße und Zubehör mit der jeweiligen Einbauzeichnung abgleichen.

PRODUKTE UND GRUNDREGELN

Befestigen Sie den vorbereiteten installation frame (backbox) mit den vorgesehenen Anbauteilen beziehungsweise geeigneten Verstärkungslatten zuverlässig an der tragenden Konstruktion und richten Sie ihn auf die spätere Oberflächenebene aus. Lassen Sie die Blindplatte während der weiteren Bauarbeiten eingesetzt. Entfernen Sie sie erst, wenn der geprüfte Lautsprecher eingebaut werden kann; anschließend Innenraum und Auflageflächen erneut reinigen.

Optional: cerasonar placeholder für den frühen Trockenbau

Mit dem zum Modell passenden cerasonar placeholder lässt sich die Lautsprecherposition bereits während des Trockenbaus vorbereiten. Der Lautsprecher selbst kann zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden.

  1. Frühzeitig vorbereiten. Position, erforderliche Öffnung und Auflageflächen nach den Modellvorgaben herstellen. Den passenden cerasonar placeholder einsetzen und das Lautsprecherkabel zugänglich sichern.
  2. Später austauschen. Vor dem Lautsprechereinbau den cerasonar placeholder entfernen. Weiter mit Schritt 09: Lautsprecher und Subwoofer einsetzen und dort den passenden Modellabschnitt wählen.

cerasonar placeholder

MODELLE, INSTALLATION FRAMES UND ZUBEHÖR

Zubehör passend zu Modell und Bauweise auswählen. Die Tabelle zeigt die Zuordnung; Abmessungen, Befestigung und Lieferumfang mit der aktuellen Einbauzeichnung abgleichen.

Lautsprecher / SubwooferPassender installation frame (backbox)Ergänzendes MontagezubehörModellseite / Einbauzeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 1520 fit Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 1520 Ergänzendes MontagezubehörMit passender CNC-gefräster Einbauplatte; Montage nach fit-Ablauf. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 1520 fit – 100V Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 1520 Ergänzendes MontagezubehörMit passender CNC-gefräster Einbauplatte; Montage nach fit-Ablauf. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 2525 fit Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 2525 Ergänzendes MontagezubehörMit passender CNC-gefräster Einbauplatte; Montage nach fit-Ablauf. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 4062 reference Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 4062 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 4062 reference pro Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 4062 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen.
Für Holz/Furnier: vorbereitete Ausführung ohne Standardgrundierung, panel mount kit und pocket mount double-sided tape.
Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 6280 reference pro Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 6280 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen.
Für Holz/Furnier: vorbereitete Ausführung ohne Standardgrundierung, panel mount kit und pocket mount double-sided tape.
Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 12030 reference pro Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 12030 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen.
Für Holz/Furnier: vorbereitete Ausführung ohne Standardgrundierung, panel mount kit und pocket mount double-sided tape.
Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 4080 ultimate Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 4080 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 4062 architect v2 Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 4062 architect Ergänzendes MontagezubehörFlache Trockenbauausführung; Montage nach gemeinsamem Panelablauf. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 4080 sub Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 4080 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 6280 sub Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 6280 Ergänzendes MontagezubehörMontage nach gemeinsamem Panelablauf; Decken-Montagekit passend zu Bauweise und Gehäuse wählen. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar 62200 sub Passender installation frame (backbox)installation frame (backbox) 62200
Modellbezogene Ausführung mit cerasonar abstimmen.
Ergänzendes MontagezubehörModellbezogene Ausführung mit cerasonar abstimmen. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
Lautsprecher / Subwoofercerasonar architect sub Passender installation frame (backbox)Eigenes Gehäuse; kein zusätzlicher installation frame (backbox). Ergänzendes MontagezubehörFlexibler Schlauch, Schlauchschellen und passender Schallauslass; Befestigung passend zum Einbauort. Modellseite / EinbauzeichnungModell und Zeichnung
BAUKONSTRUKTION

01ZUERST DIE BAUKONSTRUKTION PRÜFEN

Prüfen Sie vor dem Einbau den Wand- oder Deckenaufbau, die verfügbare Einbautiefe, Kabelwege und die geplante Oberfläche. Berücksichtigen Sie den Platz für Lautsprecher und Anschlüsse; bei Verwendung eines installation frame (backbox) zusätzlich dessen Abmessungen und Anbauteile. Einbaumaße und Befestigungspunkte richten sich nach dem jeweiligen Modell.

Die Konstruktion muss tragfähig, trocken und eben sein. Entfernen Sie lose Teile und Materialreste. Planen Sie die gewünschte Hörlautstärke und Basswiedergabe frühzeitig ein: Je kräftiger das System die Konstruktion anregt, desto sorgfältiger müssen Verbindungen und Einbauten ausgeführt werden.

MONTAGEBEREICH UND HOHLRAUM REINIGEN

Vor dem Einsetzen des Panels den Montagebereich und den zugänglichen Hohlraum auf Rückstände prüfen; bei Verwendung eines installation frame (backbox) auch dessen Innenraum reinigen. Lose Schrauben, Metallspäne, Plattenverschnitt und andere Baureste vollständig entfernen. Zurückgelassene Teile können durch die Schallwiedergabe angeregt werden und Vibrations- oder Klappergeräusche verursachen.

Für die Lautsprecherauswahl und Systemzusammenstellung steht der System Builder zur Verfügung. Dieser Leitfaden konzentriert sich auf die Montage.

LAUTSPRECHER VOR DEM EINBAU PRÜFEN

Prüfen Sie jeden Lautsprecher und Subwoofer vor dem Einbau auf mögliche Transport- oder andere Beschädigungen, einschließlich Anschlussklemmen, Excitern und rückseitiger Technik. Führen Sie einen kurzen Funktionstest bei geringer Lautstärke mit der passenden Verstärker- und Schutzkonfiguration durch. Bei Beschädigungen oder auffälligen Geräuschen muss die Ursache vor dem Einbau geklärt werden. Die erneute Prüfung nach der Befestigung bleibt erforderlich.

Wand- oder Deckenaufbau vor dem Einbau: Unterkonstruktion, Hohlraum und Lautsprecherposition
Wand- oder Deckenaufbau vor dem Einbau: Unterkonstruktion, Hohlraum und Lautsprecherposition
METALL & EINBAUTEN

02METALLUNTERKONSTRUKTION: EMPFEHLUNGEN GEGEN KLAPPERGERÄUSCHE

Eine fachgerecht ausgeführte Metallunterkonstruktion ist für cerasonar-Installationen geeignet. Eine stabile Beplankung und zuverlässige mechanische Befestigungen bilden die Grundlage. Die folgenden zusätzlichen Maßnahmen empfehlen wir, um spätere Klappergeräusche an Profilen, Leuchten und anderen Einbauten zu vermeiden.

Wir empfehlen, Kontaktstellen zwischen Metallprofilen, Verbindern und Abhängern zusätzlich mit einem geeigneten elastischen Kleb- und Dichtstoff zu behandeln, beispielsweise Würth Klebt + Dichtet. Dies hilft, vibrationsbedingte Klappergeräusche zu vermeiden – besonders bei leistungsstarken cerasonar-Modellen, hohen Hörlautstärken und kräftiger Basswiedergabe. Die Behandlung ergänzt die vorgeschriebenen mechanischen Befestigungen. Untergrund-, Verarbeitungs- und Aushärtevorgaben des Klebstoffs sowie die Anforderungen des Trockenbausystems beachten.

EMPFOHLENE BEHANDLUNG DER KONTAKTSTELLEN

Bei der zusätzlichen Behandlung empfehlen wir, Profilstöße, Kreuzungspunkte, Verbinder, Abhänger und weitere Metallkontakte zu berücksichtigen. Auch Verbindungen außerhalb des unmittelbaren Lautsprecherbereichs können durch die Schallwiedergabe angeregt werden. Eine sorgfältige Ausführung hilft, spätere Nacharbeiten zu vermeiden; wie sinnvoll die Zusatzmaßnahmen sind, hängt vom Aufbau und den vorgesehenen Hörlautstärken ab.

LED-SPOTS UND ANDERE BAUTEILE

Auch ein LED-Einbauspot kann klappern, beispielsweise an seiner Haltefeder oder deren Kontaktstelle. Eine geeignete Kontaktstelle lässt sich gegebenenfalls mit passendem Dämpfungsband sichern. Die Feder muss ihre Haltefunktion behalten; Wärmeabfuhr und elektrische Funktion der Leuchte müssen gewährleistet bleiben.

Revisionsklappen, Lüftungsteile und lose Kabel ebenfalls prüfen. Ein Klappergeräusch aus der Nähe eines Lautsprechers kann von einem benachbarten Bauteil stammen. Die Fehlerquelle immer gezielt lokalisieren.

KABEL UND LEITUNGEN SEPARAT BEFESTIGEN

Lautsprecherkabel, Stromleitungen, Klimaanlagenleitungen, Rohre und weitere technische Installationen dürfen im Deckenhohlraum nicht auf den Gipskartonplatten aufliegen. Sie sind mit geeigneten Befestigungen separat zu sichern und mit Abstand zur Beplankung zu führen. Aufliegende oder lose Leitungen können durch die Schallwiedergabe angeregt werden und Resonanzen oder Klappergeräusche verursachen. Auch den Kontakt mit beweglichen Lautsprecherteilen vermeiden.

Empfohlene Zusatzbehandlung: Kontaktstelle der Metallprofile vor dem Klebstoffauftrag
Empfohlene Zusatzbehandlung: Kontaktstelle der Metallprofile vor dem Klebstoffauftrag
Empfohlene Zusatzbehandlung: elastischer Kleb- und Dichtstoff zwischen den Metallkontaktflächen
Empfohlene Zusatzbehandlung: elastischer Kleb- und Dichtstoff zwischen den Metallkontaktflächen
Profilstoß mit mechanischer Befestigung und empfohlener zusätzlicher Klebstoffbehandlung
Profilstoß mit mechanischer Befestigung und empfohlener zusätzlicher Klebstoffbehandlung
Empfohlene Zusatzbehandlung auch an Kreuzungspunkten, Verbindern oder Abhängern
Empfohlene Zusatzbehandlung auch an Kreuzungspunkten, Verbindern oder Abhängern
LED-Spot: Haltefeder und geeignete Kontaktstelle für eine optionale Behandlung mit Dämpfungsband
LED-Spot: Haltefeder und geeignete Kontaktstelle für eine optionale Behandlung mit Dämpfungsband

HOLZAUFBAU FÜR HOHE PEGEL UND KRÄFTIGEN BASS

Wenn möglich, empfehlen wir eine Holzunterkonstruktion aus KVH-Ständerwerk mit einer ersten, verklebten Lage OSB von 18–22 mm und anschließender Gipskartonbeplankung. Dieser steife, mehrlagige Aufbau schafft eine stabile Montagegrundlage, ähnlich einem sorgfältig gebauten Lautsprechergehäuse. Er verringert Klapperstellen und unerwünschtes Mitschwingen größerer Plattenflächen, die sonst wie eine zusätzliche passive Membran angeregt werden können.

Besonders für 6280 reference pro und 6280 sub empfehlen wir diesen Holzaufbau. Für die fit-Serie und 4062 reference ist eine sorgfältig ausgeführte Metallunterkonstruktion eine geeignete Möglichkeit. Auch 4080 ultimate und 4080 sub können in Metallunterkonstruktionen installiert werden; bei diesen Modellen empfehlen wir bereits bevorzugt Holz, insbesondere für hohe Hörlautstärken und kräftige Basswiedergabe. Beim 30 mm flachen Einbau des 4062 architect die dafür vorgesehene Trockenbaukonfiguration verwenden.

KÖRPERSCHALL & SCHALLSCHUTZ

03KLAPPERN, KÖRPERSCHALL UND RÜCKSEITIGEN SCHALL UNTERSCHEIDEN

Klappern entsteht beispielsweise an losen Verbindungen oder Bauteilen und wird durch eine saubere Montage behoben. Körperschall wird über feste Verbindungen in die Baukonstruktion übertragen. Rückseitiger Luftschall wird in den Hohlraum hinter dem Lautsprecher abgestrahlt. Diese drei Fälle erfordern unterschiedliche Maßnahmen.

Der installation frame (backbox) und geeignete Hohlraumdämmung können die rückseitige Schallabstrahlung beeinflussen. Sie ersetzen keine konstruktive Entkopplung gegen Körperschall und garantieren keinen vollständigen Schallschutz gegenüber Nachbarräumen.

Das cerasonar anti vibration kit kann zur Verringerung der Körperschallübertragung eingesetzt werden, sofern es zur Installation passt. Eine wirksame Gesamtlösung setzt voraus, dass auch die übrige Konstruktion entsprechend entkoppelt ist. Verbleibende Körperschallbrücken werden durch das Kit allein nicht ausgeglichen. Kompatibilität und Montage projektbezogen mit cerasonar abstimmen.

BILDPLATZHALTER: installation frame (backbox) und Hohlraumdämmung als Maßnahmen für rückseitigen Luftschall
installation frame (backbox) und Hohlraumdämmung als Maßnahmen für rückseitigen Luftschall
BILDPLATZHALTER: cerasonar anti vibration kit im geeigneten, durchgängig entkoppelten Aufbau
cerasonar anti vibration kit im geeigneten, durchgängig entkoppelten Aufbau
TROCKENBAU VORBEREITEN

04DEN TROCKENBAU MIT ODER OHNE installation frame (backbox) VORBEREITEN

Bereiten Sie zuerst die Öffnung und die tragende Konstruktion für das gewählte Modell vor. Bei Verwendung eines installation frame (backbox) diesen zunächst vorbereiten und zuverlässig befestigen. Die modellbezogene Befestigung des Lautsprechers folgt in Schritt 09.

cerasonar fit: Öffnung nach Schablone vorbereiten

Für cerasonar fit die passende Schablone und die modellbezogene Gipskartondicke verwenden. Die vier Montagebohrungen mit 4 mm Durchmesser und den Ausschnitt nach der Schablone herstellen. Schnittkanten glätten und die Gipskartonkanten gemäß Anleitung anfasen. Die unten beschriebenen Auflageflächen und die 5-mm-Fuge gelten für reference, reference pro, ultimate, 4062 architect v2 und die genannten sub-Modelle; für fit gelten Schablone und Einbauzeichnung.

Die folgende Öffnungsvorbereitung gilt für reference, reference pro, ultimate, 4062 architect v2 und die genannten flächigen sub-Modelle.

ÖFFNUNG UND AUFLAGEFLÄCHEN VORBEREITEN

Die Tragfähigkeit der Wand oder Gipskartondecke und ihrer tragenden Unterkonstruktion muss vor der Montage fachgerecht geprüft werden. Die Öffnung nach den Modellvorgaben herstellen und an sämtlichen vorgesehenen Befestigungspunkten stabile, ebene Auflageflächen schaffen. Falls erforderlich, die Unterkonstruktion durch fest mit ihr verbundene Verstärkungslatten ergänzen. Das Panel muss später vollständig aufliegen und sich flächenbündig ausrichten lassen.

Zwischen dem Lautsprecher- beziehungsweise Subwooferpanel und den angrenzenden Gipskartonplatten ist umlaufend eine Montagefuge von etwa 5 mm vorzusehen. Diese Fuge wird bei den anschließenden Oberflächenarbeiten vollständig und ohne Hohlstellen mit einer geeigneten kunststoffvergüteten Spachtelmasse gefüllt.

Direkter Trockenbaueinbau ohne installation frame (backbox): stabile, ebene Auflageflächen an allen vorgesehenen Befestigungspunkten
Direkter Trockenbaueinbau ohne installation frame (backbox): stabile, ebene Auflageflächen an allen vorgesehenen Befestigungspunkten
Mit installation frame (backbox) montieren

VOR DER OSB-BEPLANKUNG MONTIEREN

Der installation frame (backbox) muss vor der OSB-Beplankung am KVH-Holz montiert werden. Durch die spätere Öffnung mit seinen lichten Innenmaßen lässt sich das Gehäuse nicht mehr einsetzen.

GEHÄUSE UND KABELWEG VORBEREITEN

Den zum Lautsprechermodell passenden installation frame (backbox) verwenden. Kabeldurchführung und benötigte Anbauteile vorbereiten. Die mitgelieferte, passgenaue Basotect-Dämmung nur rückseitig einkleben: Transferfolie abziehen und kräftig andrücken. Kabel innerhalb der Wand zum AV-/Netzwerkschrank führen und für den späteren Anschluss zugänglich sichern.

  1. installation frame (backbox) montieren. Das Gehäuse zuverlässig am KVH-Holz befestigen. Seine Vorderseite auf die Rückseite der geplanten OSB-Lage ausrichten; OSB und Gipskarton bei der Lage des späteren Lautsprecherpanels berücksichtigen.
  2. OSB-Lage befestigen. Die OSB-Platte mit dem installation frame (backbox) verschrauben und idealerweise zusätzlich am KVH-Holz befestigen. In dieser Phase wird die Blindplatte nicht benötigt.
  3. OSB-Öffnung ausschneiden. Die Öffnung entsprechend den lichten Innenmaßen des installation frame (backbox) herstellen. Die Außenmaße des Gehäuses sind hierfür nicht maßgeblich. Das Gehäuse und das Kabel beim Aussägen vor Beschädigungen schützen.
  4. Blindplatte als Platzhalter befestigen. Die Blindplatte vorübergehend auf der OSB-Lage über der Öffnung befestigen. Sie reserviert den späteren Lautsprecherplatz und dient als Begrenzung für die Gipskartonlage.
  5. Gipskartonlage anbringen. Die Gipskartonplatten um die Blindplatte herum anbringen. Bei 12,5 mm Gipskarton liegen Blindplatte und Gipskarton bündig. Der Trockenbau kann damit vor dem Lautsprechereinbau fertiggestellt werden.
  6. Später Lautsprecher einsetzen. Die Blindplatte erst zum Lautsprechereinbau entfernen. Weiter mit Schritt 09: Lautsprecher und Subwoofer einsetzen.

TRAGFÄHIGKEIT UND SCHRAUBENEINDRINGTIEFE

Die Tragfähigkeit der Gipskartondecke und der tragenden Unterkonstruktion muss vor der Montage fachgerecht geprüft werden. Falls erforderlich, müssen zusätzliche Verstärkungslatten mit der Unterkonstruktion und dem installation frame (backbox) verbunden werden.

Die gezeigte Wand besitzt auch rückseitig zuerst OSB und darüber Gipskarton. Zwischen Gehäuserückseite und hinterer Wand einen kleinen freien Abstand lassen. Direkten Kontakt vermeiden; wenn kein Abstand möglich ist, an der Kontaktstelle Filzband oder eine geeignete Dämpfungslage verwenden. Die OBO-Kabeldurchführung sitzt seitlich; für Montage und Kabelweg eine passende Durchgangsbohrung im KVH-Holz vorsehen.

Für Holzschrauben im installation frame (backbox) die tatsächliche Eindringtiefe in das 18 mm Siebdrucksperrholz auf maximal 15–16 mm begrenzen; das Holz nicht durchstoßen. Vorgesehene Durchgangsverschraubungen eines Montagekits werden nach dessen Anleitung ausgeführt. Dies ist von der 1–2-mm-Versenkung der Schraubenköpfe im Lautsprecherpanel zu unterscheiden.

Für cerasonar fit wird am installation frame (backbox) die passende CNC-gefräste Einbauplatte mit modellbezogenem Ausschnitt verwendet. Die Blindplatte dient nur der Vorbereitung und ist keine Einbauplatte für fit. Nach Vorbereitung und Entfernung der Blindplatte die passende Einbauplatte montieren; danach mit Schritt 09, Abschnitt cerasonar fit, fortfahren.

TROCKENBAUEINBAU · WAND MIT OSB TROCKENBAUEINBAU · WAND MIT OSBSENKRECHTER SCHNITT · VORBEREITETER EINBAUPLATZ1233456789101KVH-Holz2installation frame (backbox)3OSB-Lage, hier 20 mm4Gipskartonlage, 12,5 mm5Blindplatte, 12,5 mm - vorübergehenderPlatzhalter für Lautsprecher6Basotect Pyramidenschaum7OSB mit Gehäuse und zusätzlich mit KVH-Holzverschraubt8Lautsprecherkabel mit seitlicherOBO-Kabelverschraubung und Bohrung imKVH-Holz9Hintere Gipskartonlage10Freier Abstand zur hinteren Wand - direktenKontakt vermeiden oder Filzband zum DämpfenverwendenSchematischer Querschnitt, Proportionen am installation frame (backbox) 4062 orientiert; Pyramidenrastervereinfacht. OSB beidseitig hier beispielhaft 20 mm, Blindplatte und Gipskarton jeweils 12,5 mm.Schichtdicken und Befestigung projektbezogen festlegen. Die Blindplatte ist vorübergehend auf derOSB-Lage befestigt; das Gehäuse wird vor der Beplankung montiert. Das Lautsprecherkabel innerhalb derWand zum AV-/Netzwerkschrank weiterführen. Die Rückplatte darf die hintere Wand nicht direkt berühren:Kontakt kann Klappergeräusche und Resonanzen verursachen. Falls kein freier Abstand möglich ist,rückseitig an den Kontaktstellen Filz oder eine vergleichbare weiche Zwischenlage vorsehen. Die seitlicheBohrung im KVH-Holz muss Platz für Montage und Kabeldurchführung mit der OBO-Kabelverschraubung bieten.
TROCKENBAUEINBAU · WAND MIT OSB
Beiliegende Basotect-Dämmung nach Vorbereitung einkleben: Transferfolie entfernen und kräftig andrücken; Lautsprecher anschließend ohne Druck einsetzen
Beiliegende Basotect-Dämmung nach Vorbereitung einkleben: Transferfolie entfernen und kräftig andrücken; Lautsprecher anschließend ohne Druck einsetzen
Deckenmontage mit installation frame (backbox)

DECKE MIT drywall ceiling kit

  1. Die beiden langen Latten des drywall ceiling kit zuerst am installation frame (backbox) befestigen. Die beiden kurzen Latten bleiben zunächst abgenommen. Kabelweg und OBO-Kabeldurchführung vorbereiten.
  2. Die Metallunterkonstruktion und die Gipskartonlage herstellen. Den Ausschnitt für den späteren Lautsprecher nach der Einbauzeichnung vorbereiten.
  3. Den installation frame (backbox) vorsichtig durch die vorbereitete Öffnung in den Deckenhohlraum einsetzen. Anschließend die beiden kurzen Latten montieren und die OBO-Kabeldurchführung fertigstellen.
  4. Das Gehäuse ausrichten und die Gipskartonplatte von der Raumseite durch die Platte mit den Latten des drywall ceiling kit verschrauben. Die vorgesehenen Kit-Verbindungen verwenden.
  5. Die Blindplatte, 12,5 mm, als vorübergehenden Platzhalter einsetzen. Erst zum Lautsprechereinbau entfernen; anschließend mit Schritt 09 fortfahren.

Die Zeichnung zeigt den installation frame (backbox) ohne Verbindung zur Metallunterkonstruktion. Tragfähigkeit und Gesamtgewicht aus Gehäuse, Lautsprecher und Zubehör müssen vorab geprüft werden. Falls erforderlich, den installation frame (backbox) zusätzlich fachgerecht mit einer tragfähigen Unterkonstruktion verbinden oder gesondert abfangen.

TROCKENBAUEINBAU · DECKE MIT DRYWALL CEILING KITTROCKENBAUEINBAU · DECKE MIT DRYWALL CEILING KITSCHNITT QUER ZU DEN LANGEN LATTEN1112123456789ANSICHT VON UNTENGIPSKARTON UND BLINDPLATTE AUSGEBLENDET21010MONTAGEFOLGEAGipskartonplatten montieren und Ausschnitt herstellen.Genügend Platz zwischen den Metallprofilen undausreichende Einbautiefe vorsehen.BDie beiden langen Latten des drywall ceiling kit aminstallation frame (backbox) befestigen.CDas Gehäuse schräg durch den Ausschnitt einschieben.Die langen Latten liegen anschließend auf derGipskartonplatte auf.DDie beiden kurzen Latten montieren. Lautsprecherkabeldurch die OBO-Kabelverschraubung ins Gehäuse führen.EGehäuse mittig ausrichten und durch die Gipskartonplattemit allen vier Latten verschrauben. Blindplatte einsetzen;sie wird später gegen den Lautsprecher ausgetauscht.TRAGFÄHIGKEIT PRÜFENGesamtgewicht von installation frame (backbox) und Lautsprecherberücksichtigen. Je nach Deckenaufbau und Tragfähigkeit ist einezusätzliche Verbindung zur tragfähigen Unterkonstruktion oder einegeeignete separate Abhängung erforderlich. Die dargestellteMontage ohne direkte Verbindung zu den Metallprofilen setzt eineausreichend tragfähige Decke voraus.1Metallunterkonstruktion, ohne direkte Verbindung zumGehäuse dargestellt2drywall ceiling kit - zwei lange Latten, vor demEinschieben montiert3installation frame (backbox)4Basotect Pyramidenschaum, rückseitig verklebt5Gipskartonlage, hier 12,5 mm6M6-Verbindung zwischen Gehäuse und Latten desdrywall ceiling kit7Schrauben durch Gipskarton in alle vier Latten desdrywall ceiling kit8Lautsprecherkabel mit OBO-Kabelverschraubung9Blindplatte, 12,5 mm - vorübergehender Platzhalter fürLautsprecher10drywall ceiling kit - zwei kurze Latten, nach demEinschieben montiert11Betondecke / tragfähige Rohdecke12Abhängung der Metallunterkonstruktion, schematischSchematische Darstellung am installation frame (backbox) 4062 orientiert: Gehäuse ca. 400 × 620 × 120 mm, Gehäuseholz 18 mm, BasotectPyramidenschaum 50 mm; Pyramidenraster vereinfacht. Der Schnitt zeigt die beiden langen Latten, die Ansicht von unten alle vier Latten.Kit-Abmessungen, Ausschnittmaß, Schichtdicken und Befestigung projektbezogen festlegen. Kabel im Deckenhohlraum zumAV-/Netzwerkschrank weiterführen. Gehäuse und Kit benötigen ausreichend Abstand und Montagefreiheit zu den Metallprofilen.
TROCKENBAUEINBAU · DECKE MIT DRYWALL CEILING KIT
OPTIONAL: DECKE MIT antivibration kit
  1. Vier M8-Gewindestangen im passenden Maß an der tragenden Betondecke befestigen. Dübel bzw. Verankerungen passend zu Untergrund und Gesamtlast wählen.
  2. Den installation frame (backbox) mit montiertem antivibration kit und vollständig montiertem drywall ceiling kit vormontieren und an den Gewindestangen aufnehmen.
  3. Anschließend Metallunterkonstruktion und Gipskartonlage herstellen. Öffnung und spätere Oberflächenhöhe berücksichtigen.
  4. Die Höhe über die M8-Gewindestangen und Muttern millimetergenau einstellen. Den installation frame (backbox) auf die endgültige Einbauebene ausrichten.
  5. Alle vorgesehenen Verbindungen festziehen und mit zusätzlicher M8-Kontermutter sichern. Geeignete Schraubensicherung nach der Kit-Anweisung verwenden; Schraubensicherungslack als sichtbare Kontrollmarkierung aufbringen.
  6. Die Gipskartonplatte an den Latten des drywall ceiling kit verschrauben. Die Blindplatte als vorübergehenden Platzhalter einsetzen; nach ihrem Entfernen mit Schritt 09 fortfahren.

Die vorgesehene elastische Kontaktlage erhalten und starre Schallbrücken vermeiden. Kabel mit ausreichender Reserve führen und sichern, damit sie die entkoppelte Aufhängung nicht verspannen. Schraubensicherungslack dient der Sichtkontrolle und ersetzt keine mechanische Sicherung.

OPTIONAL · DECKENEINBAU MIT ANTI-VIBRATION KITOPTIONAL · DECKENEINBAU MIT ANTI-VIBRATION KITABHÄNGUNG AN DER ROHDECKE · VOR DER BEPLANKUNG MONTIERT12347891011121314DETAIL · M8-HÖHENEINSTELLUNG546MONTAGEFOLGEAVier M8-Gewindestangen passend zu den tatsächlichenBefestigungspunkten des Kits an der Rohdecke befestigen.Geeignete, für Untergrund und Gesamtlast bemesseneDeckenanker verwenden.Binstallation frame (backbox) mit vormontiertem drywallceiling anti-vibration kit und vollständig montiertem drywallceiling kit vorbereiten.CGehäuse an den M8-Stangen aufhängen und mit Mutternzunächst auf ungefährer Einbauhöhe sichern. Dieendgültige Ausrichtung bleibt einstellbar.DMetallunterkonstruktion und Gipskartonplatten montieren.Öffnung und Blindplatte vorsehen; Gipskarton noch nichtmit den Kit-Latten verschrauben.EGehäuse über die M8-Muttern an allen vier Punktenmillimetergenau ausrichten, bis die Blindplatte bündig mitder Gipskartonoberfläche liegt.FGeeignete Gewinde-Schraubensicherung nachProduktvorgaben anwenden, Muttern festziehen undzusätzlich mit einer weiteren M8-Mutter kontern.Sicherungslack zur sichtbaren Kontrolle auftragen. Erstdanach Gipskarton mit den Kit-Latten verschrauben.Blindplatte später gegen Lautsprecher austauschen.1Tragfähige Rohdecke, hier Beton2Geeignete Deckenanker für M8, nach Untergrund undGesamtlast gewählt3Vier M8-Gewindestangen; zwei im Schnitt sichtbar4drywall ceiling anti-vibration kit, vereinfacht imFunktionsschnitt5M8-Muttern zur millimetergenauen Höheneinstellung6Zusätzliche M8-Kontermutter; Gewindesicherung undKontrolllack nach Produktvorgaben7installation frame (backbox)8Basotect Pyramidenschaum, nur rückseitig verklebt9drywall ceiling kit, alle vier Latten vor der Abhängungmontiert10Metallunterkonstruktion, ohne direkte Verbindung zumGehäuse11Gipskartonlage, hier 12,5 mm12Blindplatte, 12,5 mm - vorübergehender Platzhalter fürLautsprecher13Lautsprecherkabel mit OBO-Kabelverschraubung14Schrauben durch Gipskarton in die Kit-Latten, erst nachder HöheneinstellungSchematischer Schnitt am installation frame (backbox) 4062 orientiert: Gehäuse ca. 400 × 620 × 120 mm, Gehäuseholz 18 mm, Blindplatte12,5 mm, Basotect Pyramidenschaum 50 mm. Vier Dämpfer und vier M8-Abhängungspunkte; zwei liegen in der Schnittebene. Dämpfer undBefestigung sind funktional vereinfacht, das Detail ist vergrößert. Das drywall ceiling kit ist erforderlich. Gewindestangen und Deckenanker sindbauseitig. Befestigungsabstände am tatsächlichen Kit abnehmen; Tragfähigkeit einschließlich Lautsprecher prüfen. Keine starre Verbindungvorsehen, die die Dämpfer zur Rohdecke überbrückt. Ausschnitt und spätere Lautsprecherfuge nach Einbauzeichnung festlegen.
OPTIONAL · DECKENEINBAU MIT ANTI-VIBRATION KIT
Mauerwerk

05INSTALLATION FRAME (BACKBOX) IN MAUERWERK EINSETZEN

Beim Mauerwerk wird der installation frame (backbox) in eine vorbereitete Nische eingesetzt und umlaufend mit geeignetem Bauschaum befestigt. Er wird dabei nicht in frischen Beton eingegossen. Kabelverschraubung, Kabelweg und die mitgelieferte Basotect-Dämmung vor dem Einsetzen vorbereiten; die Dämmung darf später keinen Druck auf den Lautsprecher ausüben.

NISCHE VORBEREITEN, AUSRICHTEN UND AUSSCHÄUMEN

  1. Nische vorbereiten. Zwischen installation frame (backbox) und Mauerwerk einen umlaufenden Spalt von etwa 2 cm vorsehen.
  2. Mit Blindplatte und Latten ausrichten. Die beiden beiliegenden Latten an der ebenfalls beiliegenden Blindplatte montieren. Den installation frame (backbox) mit dieser Montagehilfe mittig in der Nische positionieren und auf die vorgesehene Einbauebene ausrichten.
  3. Den Spalt ausschäumen. Nach der Justierung den Spalt zwischen installation frame (backbox) und Nische mit geeignetem Bauschaum füllen und die Ausrichtung während der Aushärtung sichern.
  4. Aushärten lassen und bei Bedarf zusätzlich befestigen. Nach vollständiger Aushärtung kann der installation frame (backbox) optional zusätzlich im Mauerwerk verdübelt werden. Die Blindplatte wird später durch den Lautsprecher ersetzt.

Der umlaufende Spalt von etwa 2 cm liegt zwischen installation frame (backbox) und Mauerwerk.

Die mitgelieferte Blindplatte ist in Breite und Höhe jeweils insgesamt 5 mm größer als das zugehörige Gehäuseformat: Beim Format 400 × 620 mm beträgt sie beispielsweise 405 × 625 mm. Nach dem Entfernen verbleibt damit eine leichte Fuge für die spätere Montage und Materialtoleranzen. Dies ist weder die etwa 2 cm breite Ausschäumfuge im Mauerwerk noch die etwa 5 mm breite Fuge zur Gipskartonplatte.

Zum gemeinsamen Lautsprecher-Einbau

Massivwand: installation frame (backbox) mit Blindplatte und beiden Latten mittig ausgerichtet; etwa 2 cm Spalt für Bauschaum
Massivwand: installation frame (backbox) mit Blindplatte und beiden Latten mittig ausgerichtet; etwa 2 cm Spalt für Bauschaum
Beton / Einbetonieren

06INSTALLATION FRAME (BACKBOX) IN EINE BETONDECKE EINGIESSEN

Bei einer Ortbetondecke wird der installation frame (backbox) vor dem Betonieren auf der Schalung positioniert und das Gehäuse anschließend in die Decke eingegossen. Der Lautsprecher wird erst nach dem Ausschalen und Entfernen der Blindplatte eingesetzt. Die Montage erfolgt ohne die ausgeschäumte Nische des Mauerwerkeinbaus.

  1. Gehäuse und Kabelweg vorbereiten. Den passenden installation frame (backbox), die Kabelverschraubung mit Zugentlastung und den Kabelweg vorbereiten. Öffnungen und Übergänge so ausführen, dass kein Beton in den Innenraum gelangen kann. Die Blindplatte schützt die spätere Lautsprecheröffnung.
  2. Auf der Schalung ausrichten und befestigen. Die wieder montierte Blindplatte zur vorgesehenen Schalungsfläche ausrichten und das Gehäuse zuverlässig an der Schalung befestigen. Lage, Einbauhöhe, Bewehrung, notwendige Abstände und Sicherung während des Betonierens mit dem ausführenden Fachbetrieb abstimmen.
  3. Dauerhafte mechanische Sicherung planen. Bei Betondecken muss der spätere Halt des Gehäuses gesichert sein. Eine rückseitig befestigte, über die Gehäusekontur hinausragende Sicherungsplatte kann als Ansatz für eine zusätzliche formschlüssige Einbindung dienen. Größe, Material, Verbindung zum Gehäuse und Einbindung in den Beton müssen vor dem Betonieren mit cerasonar und dem verantwortlichen Fachplaner festgelegt werden. Hier ist keine pauschal bemessene oder geprüfte Plattenausführung vorgegeben.
  4. Nach dem Ausschalen kontrollieren. Nach ausreichender Aushärtung und Freigabe durch den ausführenden Fachbetrieb die Blindplatte entfernen. Gehäuse, Kabel, Innenraum und Befestigung kontrollieren; lose Rückstände entfernen.

BLINDPLATTE UND RÜCKSEITIGE SICHERUNGSPLATTE UNTERSCHEIDEN

Die vordere Blindplatte hält die Lautsprecheröffnung während der Bauarbeiten geschlossen und wird später entfernt. Die rückseitige Sicherung ist Teil der dauerhaften mechanischen Einbindung. Sie ersetzt nicht die Befestigung an der Schalung während des Betonierens.

OBERFLÄCHENHÖHE VOR DEM BETONIEREN PLANEN

Die spätere Oberflächenebene und die Blindplattenausführung vorab abstimmen. Auch bei der Betondecke darf die gesamte Spachteldicke auf dem Lautsprecherpanel 2 mm nicht überschreiten. Die 5-mm-Fuge zur Gipskartonplatte betrifft den Trockenbau, nicht das Einbetonieren.

Die mitgelieferte Blindplatte ist in Breite und Höhe jeweils insgesamt 5 mm größer als das zugehörige Gehäuseformat: Beim Format 400 × 620 mm beträgt sie beispielsweise 405 × 625 mm. Nach dem Entfernen verbleibt damit eine leichte Fuge für die spätere Montage und Materialtoleranzen. Dies ist weder die etwa 2 cm breite Ausschäumfuge im Mauerwerk noch die etwa 5 mm breite Fuge zur Gipskartonplatte.

Zum gemeinsamen Lautsprecher-Einbau

OPTIONALE ELASTISCHE TRENNLAGE

Eine geeignete elastische Trennlage zwischen installation frame (backbox) und Beton kann die Übertragung von Körperschall verringern. Sie wird an den Kontaktflächen zum Beton einschließlich der bauseitigen Sicherungsplatte berücksichtigt. Material, Dicke und Ausführung müssen zur Belastung beim Einbetonieren und im späteren Betrieb passen und projektbezogen abgestimmt werden. Starre Schallbrücken durch Befestigungen oder Kabeldurchführungen vermeiden.

BETONEINBAU · SCHNITT VOR DEM BETONIEREN BETONEINBAU · SCHNITT VOR DEM BETONIEREN123456781Ortbetondecke2installation frame (backbox)3Blindplatte, 12,5 mm - später durchLautsprecher ersetzt4Bauseitige Sicherungsplatte5Optionale elastische Trennlage6Basotect Pyramidenschaum7Schalung — nach Aushärtung entfernen8Lautsprecherkabel mitOBO-KabelverschraubungSchematischer Längsschnitt, Proportionen am installation frame (backbox) 4062 orientiert; Pyramidenrastervereinfacht. Die bauseitige Sicherungsplatte ist vom ausführenden Ortbetonbetrieb herzustellen und zubefestigen. Abmessungen, Verbindung und optionale elastische Trennlage projektbezogen festlegen. DieTrennlage auch an der Sicherung berücksichtigen; starre Schallbrücken vermeiden.
BETONEINBAU · SCHNITT VOR DEM BETONIEREN
Beton: Gehäuse auf der Schalung vor dem Eingießen
HOLZ & FURNIER

07EINBAU IN HOLZ- UND FURNIEROBERFLÄCHEN

Der Lautsprecher wird von hinten in eine gefräste Tasche eingesetzt; die sichtbare Holz- oder Furnieroberfläche bleibt erhalten. Verwenden Sie eine dafür vorbereitete cerasonar reference pro Ausführung ohne Standardgrundierung, das passende pocket mount double-sided tape und das panel mount kit. Die Befestigung erfolgt über die Klebeverbindung und die zusätzlich verschraubte und verklebte rückseitige Halterung.

Schritt für Schritt: Holz-/Furniereinbau mit oder ohne installation frame (backbox)
  1. LAUTSPRECHER VOR DEM EINBAU PRÜFEN

    Lautsprecher, Anschlussklemmen, Exciter und rückseitige Technik auf Transport- oder andere Beschädigungen kontrollieren. Vor dem Einbau einen kurzen Funktionstest bei geringer Lautstärke mit geeigneter Verstärker- und Schutzkonfiguration durchführen. Auffälligkeiten vor dem Einbau klären.

  2. TASCHENFRÄSUNG HERSTELLEN

    Die Tasche nach der modellspezifischen Einbauzeichnung fräsen. In Breite und Höhe jeweils insgesamt etwa 2–3 mm größer als das tatsächliche Lautsprecherpanel ausführen; das entspricht etwa 1–1,5 mm Montagespiel je Seite. Der Lautsprecher muss sich ohne Verkanten oder Verspannen einsetzen lassen. Die verbleibende Materialstärke der Sichtfläche und das panel mount kit müssen zum freigegebenen Plattenaufbau passen.

  3. PASSFORM UND KLEBEFLÄCHEN PRÜFEN

    Die Passform bei noch angebrachter Transferfolie prüfen. Sämtliche Klebeflächen müssen sauber, trocken sowie staub- und fettfrei sein. Die Flächen nach den Vorgaben des verwendeten Konstruktionsklebstoffs vorbereiten.

  4. BEFESTIGUNG VORBEREITEN

    Ohne installation frame (backbox) wird das panel mount kit später direkt rückseitig am Holzpaneel befestigt. Mit installation frame (backbox) zuerst das panel mount kit mit dem installation frame (backbox) verschrauben und zusätzlich verkleben. Die Kabeldurchführung vorbereiten. Schrauben passend zu Material und Einschraubtiefe wählen; Bauteile nicht ungewollt durchstoßen.

  5. TRANSFERFOLIE ENTFERNEN

    Unmittelbar vor dem Einsetzen die Transferfolie des auf dem Lautsprecher angebrachten pocket mount double-sided tape vollständig abziehen. Die freigelegte Klebefläche nicht berühren oder verschmutzen.

  6. EINSETZEN UND KRÄFTIG ANDRÜCKEN

    Den Lautsprecher ausrichten und vorsichtig einsetzen; auf gleichmäßigen Abstand zum Taschenrand achten. Das pocket mount double-sided tape ist ein hochwertiges, gewebeverstärktes Acrylat-Doppelklebeband. Den Lautsprecher einmal kräftig und gleichmäßig auf den freien Panelbereichen andrücken. Nicht auf Exciter, Anschlussklemmen oder andere technische Komponenten drücken. Diese dürfen weder gequetscht noch beschädigt werden.

  7. LAUTSPRECHER ANSCHLIESSEN

    Das Lautsprecherkabel bei ausgeschaltetem Verstärker anschließen, solange die Rückseite zugänglich ist. Bei Verwendung eines installation frame (backbox) das Kabel zuvor durch die vorgesehene Durchführung führen. Gegen Zug und Klappergeräusche sichern; beim Befestigen nicht einklemmen.

  8. RÜCKSEITIGE HALTERUNG BEFESTIGEN

    Das panel mount kit beziehungsweise die vormontierte Einheit mit installation frame (backbox) rückseitig am Holzpaneel verschrauben und zusätzlich verkleben. Einen geeigneten elastischen Konstruktionsklebstoff verwenden, beispielsweise Würth Klebt + Dichtet. Die Schraubenlänge an die am jeweiligen Schraubpunkt vorhandene Materialstärke anpassen: Schraubenspitzen dürfen die Sichtfläche nicht durchstoßen. Verarbeitungs-, Fixierungs- und Aushärtevorgaben des Klebstoffs beachten.

  9. ABSCHLIESSEND PRÜFEN

    Nach ausreichender Aushärtung die Funktion erneut prüfen, auf Klappergeräusche achten und die Kabelbefestigung kontrollieren. Für den Betrieb einen cerasonar cs-500dsp4 oder cs-2000dsp4 mit dem passenden Wood-Preset für das Lautsprechermodell verwenden.

TAPETEN UND ANDERE BESONDERE OBERFLÄCHEN

Dicke oder strukturierte Tapeten können hohe Frequenzen dämpfen. Das konkrete Material vor dem Einbau beurteilen lassen. Für eine individuelle DSP-Anpassung können ein Materialmuster und eine Messung erforderlich sein.

LAUTSPRECHERFLÄCHEN FREI HALTEN

Keine Bilder, Spiegel, Möbel oder andere Gegenstände unmittelbar vor der integrierten Lautsprecherfläche anbringen oder aufstellen. Die Fläche muss für eine ungehinderte Schallabstrahlung frei bleiben. Die dokumentierten Lautsprecherpositionen bei der Einrichtung und späteren Renovierung berücksichtigen.

BILDPLATZHALTER: Holz-/Furniereinbau: freigegebene rückseitige Fräsung und mechanische Sicherung
Holz-/Furniereinbau: freigegebene rückseitige Fräsung und mechanische Sicherung
VERKABELUNG & KONFIGURATION

08VERKABELUNG UND VERSTÄRKER EINRICHTEN

ANSCHLUSS UND KANALZUORDNUNG

Lautsprecherkabel bei ausgeschaltetem Verstärker dauerhaft zuverlässig anschließen und die Polarität prüfen. Jeden Verstärkerausgang eindeutig dem angeschlossenen Lautsprecher oder Subwoofer zuordnen. Verschaltung, Ausgangsbetriebsart und Einstellungen müssen den Modell- und Verstärkervorgaben entsprechen.

PRESET UND BETRIEBSSCHUTZ

Vor der ersten Funktionsprüfung muss die für das jeweilige Modell vorgesehene Schutzkonfiguration eingerichtet sein. Je nach Produkt erfolgt der Schutz über einen geeigneten DSP-Verstärker mit freigegebenem Preset, eine passende cerasonar protection unit beziehungsweise cerasonar protection unit pro oder eine integrierte Schutzschaltung. Die verbindlichen Angaben finden Sie in der jeweiligen Produktdokumentation.

Bei DSP-Betrieb müssen Lautsprechermodell, Betriebsart, Kanalzuordnung, Preset, Filter und Schutzfunktionen zusammenpassen. Diese Zuordnung vor der Wiedergabe für jeden Kanal kontrollieren.

AB WERK VORKONFIGURIERTE VERSTÄRKER

Alle von cerasonar angebotenen Verstärker können auf Wunsch vorkonfiguriert geliefert werden. Die passenden Presets sind dann bereits geladen. Kleine Labels am Verstärker zeigen, welches Preset welchem Lautsprecher- beziehungsweise Ausgangskanal zugeordnet ist. Bei der Installation die Beschriftung mit der tatsächlichen Verkabelung abgleichen und die Kanalzuordnung in der Projektdokumentation festhalten.

FÜR DIE MONTAGEPRÜFUNG

Das modellspezifische DSP-Preset mit Betriebsschutz ist für Musik- und Heimkinowiedergabe ausgelegt. Lang anhaltende Sinustöne erzeugen eine andere Belastung als diese Wiedergabesignale.

Verwenden Sie für die Montageprüfung deshalb kurze Testtöne oder Tonimpulse mit Pausen und bei moderater Lautstärke. Das reicht in der Regel aus, um Vibrations- und Klappergeräusche aufzuspüren. Beginnen Sie leise und erhöhen Sie den Pegel nur so weit, wie es für die Fehlersuche nötig ist. Preset und die für das Modell vorgesehene Schutzkonfiguration bleiben dabei aktiv.

Vorkonfigurierter Verstärker mit Kanal- und Preset-Labels; passende cerasonar protection unit / cerasonar protection unit pro für die vorgesehene Konfiguration
Vorkonfigurierter Verstärker mit Kanal- und Preset-Labels; passende cerasonar protection unit / cerasonar protection unit pro für die vorgesehene Konfiguration
LAUTSPRECHER EINSETZEN

09LAUTSPRECHER UND SUBWOOFER EINSETZEN UND VERSCHRAUBEN

Wählen Sie den zum Modell passenden Einbauablauf. Die Vorbereitung des Untergrunds erfolgt zuerst; die Befestigung unterscheidet sich zwischen den folgenden Modellgruppen. Für Holz/Furnier gilt der eigene Ablauf in Schritt 07.

cerasonar reference / reference pro / ultimate / 4062 architect v2 / 4080 sub / 6280 sub / 62200 sub

Dieser gemeinsame Ablauf gilt für cerasonar reference, reference pro, ultimate, 4062 architect v2 sowie cerasonar 4080 sub, 6280 sub und 62200 sub. Die Konstruktion und gegebenenfalls der installation frame (backbox) müssen bereits vorbereitet und befestigt sein.

Der cerasonar 4062 architect v2 folgt ebenfalls diesem gemeinsamen Montageablauf. Seine geringe Einbautiefe eignet sich besonders für flache Vorsatzschalen, beispielsweise eine Altbauwand mit dünner Lattung und Gipskarton. Die tatsächlich verfügbare Tiefe einschließlich Anschlüssen und gegebenenfalls installation frame (backbox) mit der Modellzeichnung abgleichen.

DÄMMUNG OHNE DRUCK AUF DEN LAUTSPRECHER

Das Dämmmaterial muss so angeordnet sein, dass es keinen Druck auf den Lautsprecher ausübt. Es darf weder zu dick auftragen noch beim Einsetzen vom Lautsprecher zusammengedrückt oder eingeklemmt werden. Dies gilt mit und ohne installation frame (backbox).

Der Lautsprecher muss sich vor dem Verschrauben leicht und ohne Kraftaufwand in die vorbereitete Öffnung beziehungsweise den installation frame (backbox) einsetzen und bis zur vorgesehenen Montageposition ausrichten lassen. Bei Widerstand die Dämmung oder die Einbausituation korrigieren. Den Lautsprecher nicht mit den Befestigungsschrauben gegen die Dämmung in Position ziehen.

ELEKTRISCHER ANSCHLUSS

Die Lautsprecherkabel vor dem endgültigen Verschrauben zuverlässig anschließen und die Polarität kontrollieren. Den Verstärker beim Anschließen ausgeschaltet lassen. Kabel so führen und separat befestigen, dass sie weder am Panel anliegen noch auf der Gipskartonbeplankung aufliegen. Die ausführlichen Angaben zu Kanalzuordnung, Presets und Betriebsschutz folgen unter Verkabelung und Verstärker einrichten.

BEFESTIGUNG UND MONTAGEFUGE

Für die Befestigung aller Lautsprecher- und Subwooferpanels sind geeignete Gipskartonschrauben mit großem Kopf zu verwenden. Die Schrauben müssen für die jeweilige Holz- oder Metallunterkonstruktion geeignet sein. Das Panel muss an sämtlichen vorgesehenen Auflageflächen vollständig und ohne Spalt anliegen.

Bei Holzunterkonstruktionen sind Schrauben mit Teilgewinde und gewindefreiem Schaftbereich zu verwenden. Schrauben mit durchgehendem Gewinde sind hierfür nicht geeignet: Sie können beim Einschrauben einen Materialaufwurf an der Holzoberfläche verursachen, der die vollständige Auflage und den flächenbündigen Einbau des Panels verhindert.

Die Schraubenköpfe so weit in das Panel versenken, dass ihre Oberkante 1–2 mm unter der Paneloberfläche liegt. Sämtliche vorgesehenen Befestigungspunkte nutzen und die gleichmäßige, vollständige Auflage des Panels sicherstellen.

Für Holzschrauben im installation frame (backbox) die tatsächliche Eindringtiefe in das 18 mm Siebdrucksperrholz auf maximal 15–16 mm begrenzen; das Holz nicht durchstoßen. Vorgesehene Durchgangsverschraubungen eines Montagekits werden nach dessen Anleitung ausgeführt. Dies ist von der 1–2-mm-Versenkung der Schraubenköpfe im Lautsprecherpanel zu unterscheiden.

Befestigungsdetail: großer Schraubenkopf 1–2 mm unter der Paneloberfläche und umlaufende Montagefuge von etwa 5 mm
Befestigungsdetail: großer Schraubenkopf 1–2 mm unter der Paneloberfläche und umlaufende Montagefuge von etwa 5 mm
cerasonar fit

Für cerasonar 1520 fit, 1520 fit – 100V und 2525 fit gilt der eigene Einbau mit Schablone, mitgelieferten Schrauben und temporärer Montageleiste. Ausschnitt, Plattenaufbau und Zubehör müssen zum Modell passen.

  1. VORBEREITETE ÖFFNUNG PRÜFEN

    Die Öffnung und vier 4-mm-Montagebohrungen müssen nach der passenden Schablone hergestellt sein. Für den Einbau mit installation frame (backbox) muss die passende CNC-gefräste Einbauplatte montiert sein.

  2. ANSCHLIESSEN UND EINSETZEN

    Den zuvor geprüften Lautsprecher bei ausgeschaltetem Verstärker mit korrekter Polarität anschließen. Ohne Druck durch Dämmung einsetzen; Kabel nicht einklemmen. Für 2525 fit den vorgesehenen Mono- oder Single-Stereo-Anschluss wählen; bei 1520 fit – 100V die passende 100V-Konfiguration beachten.

  3. MITGELIEFERTE SCHRAUBEN VERWENDEN

    Den Lautsprecher mit der temporären Montageleiste ausrichten und die mitgelieferten Schrauben vorsichtig anziehen. Den modellbezogenen Befestigungsaufbau verwenden.

  4. PRÜFEN UND MONTAGELEISTE ENTFERNEN

    Die Befestigung und Funktion nach Schritt 10 prüfen. Danach die temporäre Montageleiste entfernen.

  5. OBERFLÄCHE FERTIGSTELLEN

    Weiter mit Schritt 11 für Fugenband, geeignete Spachtelmasse und Oberflächenfinish. Die gesamte Spachteldicke auf dem Lautsprecherpanel darf maximal 2 mm betragen.

cerasonar 2525 fit

Die folgende Schnittzeichnung zeigt den cerasonar 2525 fit in einer Metalldecke mit einer Lage 12,5 mm Gipskarton. Für andere fit Modelle gelten deren eigene Schablone und Maße.

cerasonar 2525 fit · EINBAU IN DIE METALLDECKE cerasonar 2525 fit · EINBAU IN DIE METALLDECKESCHEMATISCHER SCHNITT · EINLAGIGE GIPSKARTONDECKE123456789≈ 55 mmAusschnitt 255 mmRAUMSEITEDETAIL · BEFESTIGUNG UND OBERFLÄCHERÜCKANSICHT · LAUTSPRECHER UND LASCHEN45671011≈ 12 mm12,5mmSchaumstoffkörper im Detail angeschnitten; Kunststofflaschevereinfacht. Oberfläche nach Entfernen des Montagestreifens.57AMonoanschluss mit Brückenkabel und mittigem Kabelbinder. A:Lautsprecherkabel vom Verstärker am linken unterenAnschlussmodul anschließen. Polarität beachten. Bohrpositionennach Schablone.1Betondecke / tragfähige Rohdecke2Abhängung der Metallunterkonstruktion3Metallunterkonstruktion, z. B. CD-Profil4Gipskarton, einlagig · 12,5 mm5Vier werkseitige Kunststofflaschen · ca. 12 mm stark6Vier mitgelieferte Schrauben: durch Gipskarton in dieLaschen7cerasonar 2525 fit mit rückseitigem Schaumstoffkörper ·vorne bündig8Lautsprecherkabel im Deckenhohlraum zumAV-/Netzwerkschrank9Großflächige Hohlraumdämmung · ohne Druck auf denLautsprecher10Fugenarmierung am Übergang zum Gipskarton11Spachtel- / Oberflächenauftrag auf dem Panel: maximal 2mm insgesamtMONTAGEAEinbau zwischen den Profilen, möglichst mittig in der Gipskartonplatte, planen. Lautsprecher vor dem Einbau auf Schädenund Funktion prüfen.BMit der Schablone 255 × 255 mm Ausschnitt und vier Bohrungen Ø 4 mm vorbereiten. Kanten gemäß Einbauanleitungbearbeiten.CKabel polrichtig anschließen und Lautsprecher vorsichtig einsetzen. Laschen hinter die Gipskartonplatte führen; Dämmungdarf Panel und Technik nicht unter Druck setzen.DMit den vier mitgelieferten Schrauben von der Raumseite befestigen und vorsichtig bündig ausrichten. Funktion erneutprüfen, dann den Montagestreifen entfernen.EÜbergang mit Fugenarmierung und geeignetem flexiblem Spachtel bearbeiten. Gesamtauftrag auf dem Panel maximal 2mm; vor dem Betrieb vollständig trocknen lassen.Zur Vermeidung von Klappergeräuschen empfehlen wir, Verbindungen der Metallunterkonstruktion zusätzlich zu verkleben bzw. zu dämpfen.Kabel so befestigen, dass sie nicht auf Gipskarton oder Lautsprecher aufliegen. Laschen und Technik sind im Hauptschnitt in Projektiondargestellt; Detailgeometrie vereinfacht. Maßgeblich sind Schablone und aktuelle Einbauanleitung.
cerasonar 2525 fit · EINBAU IN DIE METALLDECKE
cerasonar architect sub

Der cerasonar architect sub wird als separates Gehäuse hinter der Wand- oder Deckenverkleidung montiert. Ein flexibler Schlauch verbindet das Gehäuse mit dem sichtbaren Schallauslass. Er wird nicht wie die flächigen sub-Panels in die Beplankung eingeschraubt und überspachtelt. Die folgenden Halterungs- und Adapterdetails beschreiben die gezeigte Montagevariante. Befestigungspunkte und Zubehör mit der aktuellen Zeichnung des gelieferten Modells abgleichen.

EINBAU IN MÖBEL
Der cerasonar architect sub lässt sich auch verdeckt in Möbel wie Schränke integrieren. Ein flexibler Schlauch führt den Schall zu einem Auslass außerhalb des Möbels. Die vibrationsoptimierte Konstruktion hält die Schwingungsübertragung auf das Möbel gering.

  1. GEHÄUSEPOSITION UND SCHALLAUSLASS PLANEN

    Gehäuseabmessungen, Einbautiefe und Verlauf des Schlauchs nach der aktuellen Modellzeichnung planen. Der Schlauch muss den geplanten Auslass erreichen, ohne geknickt zu werden. Platz für Anschluss und Befestigung lassen.

  2. HALTERUNG UND GEHÄUSE BEFESTIGEN

    Bei Wand-/Deckenmontage: Die Metallhalterung nach der Modellanweisung vom Gehäuse lösen. Die sechs Befestigungspunkte auf die tragende Wand oder Decke übertragen und mit für den Untergrund und die Last geeigneten Befestigungen montieren. Das Gehäuse mit den vorgesehenen vier M6-Befestigungen wieder anbringen und die vorhandene Entkopplung erhalten. Wir empfehlen Schraubensicherung und bei Überkopfmontage eine zusätzliche geeignete Sicherung. Zusätzliche Schrauben dürfen die Gehäusewand nicht durchstoßen.

  3. ANSCHLIESSEN UND AUSLASS MONTIEREN

    Den zuvor geprüften Subwoofer bei ausgeschaltetem Verstärker mit korrekter Polarität anschließen. Die Öffnung nach der aktuellen Auslasszeichnung herstellen. Bei Trockenbau: Den Holzadapter hinter der Gipskartonplatte positionieren und von vorne durch die Gipskartonplatte am Adapter befestigen; danach den Kunststoff-Auslassadapter mit den vier vorgesehenen Schrauben montieren.

  4. SCHLAUCH AN BEIDEN ENDEN SICHERN

    Den Schlauch am Gehäuse und am Auslass anschließen. An beiden Enden mit den vorgesehenen Schlauchschellen sichern. Knicke, Zug und Kontaktstellen vermeiden, die klappern könnten.

  5. VOR DEM VERSCHLIESSEN PRÜFEN

    Gehäusebefestigung, Schlauchverbindungen und Funktion nach Schritt 10 prüfen, solange alles zugänglich ist. Die zum Modell passende Schutzkonfiguration verwenden und bei niedrigem Pegel beginnen.

  6. NUR DEN AUSLASSRAND FERTIGSTELLEN

    Bei verputzten Auslassflächen: Den Übergang am Auslass mit geeignetem Fugenband und Spachtelmaterial fertigstellen. Die Öffnung frei halten; das Gehäuse wird nicht überspachtelt. Beim Streichen den Auslass schützen. Das Gitter erst nach ausreichender Trocknung einsetzen. Die allgemeinen Panel-Spachtelschritte in Schritt 11 entfallen hier.

FEHLERSUCHE MIT TONIMPULSEN

10WÄHREND DES BAUS PRÜFEN UND GERÄUSCHE GEZIELT BEHEBEN

Prüfen Sie, sobald Lautsprecher und Subwoofer vollständig befestigt sind und die relevanten Verbindungen noch zugänglich sind. So können Geräuschquellen vor dem Verschließen oder Spachteln behoben werden.

  1. Schutzkonfiguration kontrollieren. Die für das Modell vorgesehene Schutzkonfiguration aktiv lassen. Bei DSP-Betrieb Modell, Betriebsart, Kanalzuordnung und Preset prüfen. Innerhalb des für das Modell vorgesehenen Wiedergabebereichs testen.
  2. Bei niedrigem Pegel beginnen. Lautsprecher, Subwoofer und Kanäle zunächst einzeln prüfen. Vibrations- und Klappergeräusche lassen sich in der Regel bereits bei moderater Lautstärke erkennen. Ein kurzer, leiser Sweep innerhalb des geeigneten Frequenzbereichs kann auffällige Stellen zeigen. Tiefe Frequenzen nicht allein wegen ihrer schwächeren Hörbarkeit lauter stellen.
  3. Die auffällige Frequenz eingrenzen. Frequenz notieren und den Sweep stoppen. Diese Stelle anschließend mit kurzen, weich ein- und ausgeblendeten Tonimpulsen bei niedrigem Pegel ansteuern. Für die gezielte Suche verwenden wir ein Zeitmuster mit 10 % Tonanteil: ein Teil Ton und neun Teile Pause. Nur so lange wiederholen, wie es zur Ortung nötig ist; anschließend stoppen.
  4. Signal ausschalten und nachbessern. Je nach Ursache geeignete zusätzliche Schrauben, elastischen Klebstoff oder eine Verstärkung einsetzen. Bauteil- und Bausystemvorgaben sowie Aushärtezeiten beachten.
  5. Die betroffene Stelle erneut prüfen. Mit demselben begrenzten Prüfpegel kontrollieren, ob das Geräusch behoben ist. Nach weiteren Einbauten die Prüfung wiederholen.
TONIMPULSE IN REW EINRICHTEN

TONIMPULSE MIT 10 % TONANTEIL

TON: 10 %PAUSE: 90 %

Beispiel bei 100 Hz: 0,1 s Ton + 0,9 s Pause = 1 s Gesamtperiode.

In REW: Generator → Tones → Tone Burst. Die folgende Einstellung zeigt das Zeitmuster für die gezielte Frequenzsuche.

Frequenz100 Hz, nur als Zeitbeispiel
FensterHann
Impulslänge10 Zyklen (Cycles)
Periode100 Zyklen (Cycles)
WiederholungRepeat the burst aktivieren; nach der Prüfung stoppen
Pegel zwischen ImpulsenOff level: 0

Die Gesamtperiode reicht vom Beginn eines Impulses bis zum Beginn des nächsten. Bei 10 Zyklen Ton und 100 Zyklen Gesamtperiode bleiben 90 Zyklen Pause. Beim Ändern der Frequenz ändern sich die Zeiten in Sekunden; der Tonanteil bleibt 10 %.

Das Beispiel zeigt das Zeitmuster für die gezielte Fehlersuche. Verwenden Sie kurze Tonimpulse bei moderater Lautstärke und im zum Modell passenden Frequenzbereich. Die Pausen reduzieren die mittlere Erwärmung bei gleichem Impulspegel; die erforderliche Schutzkonfiguration bleibt während der Prüfung aktiv.

REW · Signal Generator

Nach dem Einbau von Leuchten, Revisionsklappen und weiteren Komponenten die Prüfung wiederholen, solange die relevanten Verbindungen noch zugänglich sind. Auffällige Frequenzen, nachgebesserte Stellen und das Ergebnis der Wiederholungsprüfung dokumentieren.

GERÄUSCHE UND FUNKTIONSABWEICHUNGEN EINGRENZEN

Die Tabelle nennt mögliche Ursachen und passende Prüfschritte. Die Ursache anhand der jeweiligen Einbausituation eingrenzen.

BeobachtungMögliche UrsachenPrüfschritt
Klappern bei einer bestimmten Frequenz Metallkontakte, lose Beplankung, aufliegende Kabel oder Leitungen, Leuchtenfedern oder andere Einbauten. Frequenz notieren und mit kurzen Tonimpulsen lokalisieren. Signal stoppen, die betroffene Verbindung oder das Bauteil nachbessern und erneut prüfen.
Kein Ton Verkabelung, Kanalzuordnung, Stummschaltung oder Signalführung im Verstärker. Signal stoppen. Anschlüsse, Kanalzuordnung, Eingangssignal und die zum Modell passende Preset-Konfiguration kontrollieren.
Ein Kanal ist deutlich leiser Unterschiedliche Kanalpegel, Presets, Anschlüsse oder Eingangssignale. Mit demselben Signal und bei niedrigem Pegel vergleichen. Kanalpegel, Preset-Zuordnung und Verkabelung prüfen.
Klang nach dem Spachteln verändert Noch feuchte Spachtelmasse, zu dicker Auftrag, geänderte DSP-Einstellungen oder veränderte Raumbedingungen. Vollständige Trocknung abwarten. Signal und Einstellungen mit der vorherigen Prüfung vergleichen; Materialauftrag und Ausführung prüfen. Bleibende Abweichungen vor weiteren Oberflächenarbeiten klären.

KONTROLLE VOR DEM SPACHTELN

  • reference / reference pro / ultimate / 4062 architect v2 / 4080 sub / 6280 sub / 62200 sub: Vollständige Auflage, flächenbündiger Sitz und Schraubenköpfe 1–2 mm unter der Paneloberfläche geprüft. Beim Trockenbau die umlaufende Montagefuge von etwa 5 mm zur Gipskartonplatte kontrolliert.
  • Dämmung ohne Druck angeordnet; das Panel ließ sich vor dem Verschrauben leicht einsetzen.
  • Montagebereich und Hohlraum frei von Bauresten; ein verwendeter installation frame (backbox) ebenfalls sauber. Kabel und Leitungen separat befestigt, ohne Auflage auf der Gipskartonbeplankung.
  • Funktionsprüfung mit vorgesehener Schutzkonfiguration abgeschlossen; Vibrations- und Klappergeräusche beseitigt, auch nach dem Einbau von Leuchten und weiteren Komponenten.
  • Ardex-P4-Grundierung unbeschädigt; geeignete Spachtelmasse, Fugenband und dünner Oberflächenaufbau mit dem ausführenden Gewerk abgestimmt.
BILDPLATZHALTER: Fehlersuche an der zugänglichen Unterkonstruktion und anschließende Nachbesserung
Fehlersuche an der zugänglichen Unterkonstruktion und anschließende Nachbesserung
GRUNDIERUNG & SPACHTEL

11DIE OBERFLÄCHE MÖGLICHST DÜNN FERTIGSTELLEN

Die folgenden Grundierungs-, Fugen- und Spachtelvorgaben gelten für die eingeputzten Lautsprecher- und Subwooferpanels. Für die speziell vorbereiteten Ausführungen hinter Holz/Furnier gilt der eigene Montageweg; sie werden ohne Standardgrundierung geliefert und nicht nach diesen Schritten verspachtelt.

Die 5-mm-Montagefuge und die Versenkung der Schraubenköpfe um 1–2 mm gelten für reference, reference pro, ultimate, 4062 architect v2 und die genannten flächigen sub-Modelle. Bei fit den Befestigungsaufbau nach Schablone verwenden. Beim architect sub wird ausschließlich der Auslassrand bearbeitet; das Gehäuse erhält keinen flächigen Spachtelauftrag.

WERKSEITIGE ARDEX-P4-GRUNDIERUNG ERHALTEN

Die für den Putz-/Trockenbaueinbau vorgesehenen unsichtbaren cerasonar-Lautsprecher und Subwoofer werden ab Werk mit Ardex P4 grundiert. Auf dem Panel ist daher keine zusätzliche Grundierung erforderlich. Die werkseitige Grundierung darf weder abgeschliffen noch anderweitig entfernt werden. Angrenzende saugende Gipskartonflächen und Schnittkanten nach den Vorgaben des verwendeten Oberflächensystems vorbereiten.

FUGE, FUGENBAND UND DÜNNER SPACHTELAUFTRAG

Verwenden Sie eine geeignete kunststoffvergütete Spachtelmasse zum Anrühren, beispielsweise Ardex 828 oder Knauf Uniflott. Anmischen und Verarbeitung müssen den Herstellerangaben entsprechen. Die Oberflächenarbeiten beginnen nach erfolgreicher Montage- und Funktionsprüfung.

  1. reference / reference pro / ultimate / 4062 architect v2 / 4080 sub / 6280 sub / 62200 sub: Montagefuge vollständig füllen. Beim Trockenbau die umlaufende Fuge von etwa 5 mm zwischen Panel und Gipskarton sorgfältig und ohne Hohlstellen mit der geeigneten Spachtelmasse füllen.
  2. Fugenübergang armieren. Beim normalen Putz-/Trockenbaueinbau etwa 5 cm breites Glasfaser-Fugenband über den Übergang zwischen Panel und Gipskarton in die Spachtelmasse einbetten. Einbettung und Weiterbearbeitung nach den Verarbeitungsvorgaben der verwendeten Materialien ausführen. Eine vollflächige Gewebearmierung ist dafür nicht generell erforderlich.
  3. Die einzelnen Arbeitsgänge aufeinander abstimmen. Verarbeitungs-, Trocknungs- und Aushärtezeiten der Materialien beachten. Den nächsten Arbeitsgang erst ausführen, wenn die dafür erforderlichen Bedingungen erreicht sind.
  4. Die Fläche dünn fertigstellen. Nur so viel Material auftragen, wie für eine fachgerechte Oberfläche erforderlich ist. Übergänge über die angrenzende Fläche ausziehen, ohne auf dem Panel unnötige Schichtdicke aufzubauen.

MAXIMAL 2 MM GESAMTE SPACHTELDICKE

Die Summe aller Spachtelschichten auf dem Panel darf 2 mm nicht überschreiten. Diese absolute Obergrenze gilt für alle unsichtbaren cerasonar-Lautsprecher und Subwoofer; sie ist keine anzustrebende Sollstärke. Ein dünnerer Auftrag erhält mehr Hochtonenergie und mehr nutzbaren Schalldruck.

SCHLEIFEN UND STREICHEN

Nach ausreichender Trocknung die Spachteloberfläche mit geeignetem feinem Schleifmittel von Hand und kontrolliert bearbeiten. Das Panel und seine werkseitige Ardex-P4-Grundierung dabei erhalten. Vor dem Anstrich die Spachteloberfläche nach den Vorgaben des gewählten Anstrichsystems vorbereiten; eine gegebenenfalls erforderliche Grundierung der fertigen Spachteloberfläche ist von der bereits vorhandenen Panelgrundierung zu unterscheiden.

Die fertige Oberfläche kann mehrfach gestrichen werden. Den Anstrich entsprechend den Vorgaben des gewählten Farbsystems ausführen und zwischen den Arbeitsgängen ausreichend trocknen lassen. Unnötigen Materialaufbau vermeiden; besondere oder stark strukturierte Oberflächen vorab mit cerasonar abstimmen. Die Obergrenze von 2 mm bezieht sich auf die gesamte Spachteldicke auf dem Panel.

SPÄTERE RENOVIERUNG

Auch bei späteren Renovierungen kann die Oberfläche erneut gestrichen werden. Die dokumentierten Lautsprecherpositionen bei späteren Arbeiten berücksichtigen. Vor erneutem Spachteln den vorhandenen Aufbau prüfen: Auch nach einer Renovierung darf die gesamte Spachteldicke auf dem Panel 2 mm nicht überschreiten. Beim Entfernen von Tapeten oder bei Ausbesserungen weder das Panel noch die werkseitige Grundierung beschädigen. Nach ausreichender Trocknung die Funktionsprüfung wiederholen.

BILDPLATZHALTER: Werkseitig mit Ardex P4 grundierte Lautsprecherfläche
Werkseitig mit Ardex P4 grundierte Lautsprecherfläche
BILDPLATZHALTER: Glasfaser-Fugenband am Übergang und möglichst dünner Spachtelauftrag
Glasfaser-Fugenband am Übergang und möglichst dünner Spachtelauftrag
ABSCHLUSSPRÜFUNG

12DEN EINBAU PRÜFEN UND DOKUMENTIEREN

Einbaupositionen mit Maßen und Fotos dokumentieren, solange die Konstruktion sichtbar ist. Lautsprechermodelle, Verstärker, Verschaltung, Schutzkonfiguration, Preset-Version, Betriebsart und Kanalzuordnung festhalten. Auffällige Frequenzen, Nachbesserungen und das Ergebnis der Wiederholungsprüfungen ergänzen.

ÜBERGABE AN TROCKENBAUER UND MALER

Die folgenden Verarbeitungsvorgaben vor Beginn der Oberflächenarbeiten mit dem ausführenden Gewerk abstimmen und in der Baustellendokumentation festhalten:

Die folgenden Grundierungs-, Fugen- und Spachtelvorgaben gelten für die eingeputzten Lautsprecher- und Subwooferpanels. Für die speziell vorbereiteten Ausführungen hinter Holz/Furnier gilt der eigene Montageweg; sie werden ohne Standardgrundierung geliefert und nicht nach diesen Schritten verspachtelt.

Die 5-mm-Montagefuge und die Versenkung der Schraubenköpfe um 1–2 mm gelten für reference, reference pro, ultimate, 4062 architect v2 und die genannten flächigen sub-Modelle. Bei fit den Befestigungsaufbau nach Schablone verwenden. Beim architect sub wird ausschließlich der Auslassrand bearbeitet; das Gehäuse erhält keinen flächigen Spachtelauftrag.

  • Die Montage und die Funktionsprüfung vor dem Spachteln sind abgeschlossen; Vibrations- und Klappergeräusche wurden beseitigt.
  • Die werkseitige Ardex-P4-Grundierung bleibt erhalten und darf nicht abgeschliffen oder entfernt werden.
  • Geeignete kunststoffvergütete Spachtelmasse zum Anrühren, beispielsweise Ardex 828 oder Knauf Uniflott, verwenden; die umlaufende Montagefuge vollständig füllen und etwa 5 cm breites Glasfaser-Fugenband über dem Übergang einsetzen.
  • Auf dem Panel möglichst dünn arbeiten; die Summe aller Spachtelschichten darf 2 mm nicht überschreiten.
  • Verarbeitungs-, Trocknungs- und Aushärtevorgaben der eingesetzten Materialien einhalten.

ABSCHLIESSENDE FUNKTIONS- UND MUSIKPRÜFUNG

Nach ausreichender Trocknung und Aushärtung jeden Kanal einzeln sowie das vollständige System mit Musik bei den vorgesehenen Hörlautstärken innerhalb der Betriebsgrenzen prüfen. Die passende Schutzkonfiguration bleibt eingerichtet. Nach Leuchten, Revisionsklappen und weiteren Einbauten auf verbleibende Geräuschquellen achten. Das Ergebnis nach der Oberflächenbearbeitung mit der vorherigen Prüfung vergleichen und die Installation mit den verwendeten Materialien dokumentieren. Ungeklärte Abweichungen vor der Übergabe an den Nutzer beheben.

BILDPLATZHALTER: Einbaupositionen und Konstruktionsdetails fotografieren und im Übergabeprotokoll festhalten
Einbaupositionen und Konstruktionsdetails fotografieren und im Übergabeprotokoll festhalten

ABSCHLUSSCHECKLISTE

  • Montage, Befestigungen, Dämmung und Kabelführung geprüft.
  • Anschlüsse, Polarität, Kanalzuordnung, Presets und Schutzkonfiguration geprüft.
  • Funktionsprüfung vor dem Spachteln abgeschlossen; Klappergeräusche behoben.
  • Oberflächenmaterialien und Schichtdicke geprüft; Oberfläche vollständig getrocknet.
  • Finale Hörprüfung abgeschlossen; Einbaupositionen und Systemeinstellungen dokumentiert.

GARANTIE UND PROJEKTREGISTRIERUNG

Die geltenden Bedingungen und das Formular zur Registrierung des installierten Systems finden Sie hier:

Garantiebedingungen & Projektregistrierung

FRAGEN ZUM EINBAU

Sind Metallunterkonstruktionen grundsätzlich geeignet?

Ja. Eine stabile, fachgerecht ausgeführte Metallunterkonstruktion ist für cerasonar-Installationen geeignet. Zur Vermeidung späterer Klappergeräusche empfehlen wir eine zusätzliche Behandlung der Metallkontaktstellen mit geeignetem elastischem Kleb- und Dichtstoff sowie eine Prüfung von Leuchten und anderen Einbauten. Das ist besonders bei leistungsstarken Modellen, hohen Hörlautstärken und kräftiger Basswiedergabe sinnvoll. Für besonders anspruchsvolle Systeme empfehlen wir bevorzugt den beschriebenen Holzaufbau. Die vorgeschriebenen mechanischen Befestigungen und die Vorgaben des Bausystems bleiben maßgeblich.

Reichen Tonimpulse mit 10 % Tonanteil für die Fehlersuche?

Sie sind eine praktikable Methode, um eine bereits auffällige Frequenz wiederholt anzuregen und die Ursache einzugrenzen. Wie gut das funktioniert, hängt vom Bauteil und seiner Resonanz ab. Die abschließende Musikprüfung bei den vorgesehenen zulässigen Hörlautstärken bleibt erforderlich.

Darf Dämmmaterial den Lautsprecher beim Einsetzen zusammendrücken?

Nein. Das Material so anordnen, dass es keinen Druck auf den Lautsprecher ausübt. Der Lautsprecher muss sich leicht und ohne Kraftaufwand einsetzen lassen. Bei Widerstand den Aufbau korrigieren, statt den Lautsprecher mit den Schrauben gegen die Dämmung zu ziehen.

Müssen 2 mm Spachtel aufgetragen werden?

Nein. 2 mm sind die absolute Obergrenze. Ein möglichst dünner, fachgerechter Auftrag erhält mehr Hochtonenergie und mehr nutzbaren Schalldruck. Die für den Putz-/Trockenbaueinbau vorgesehenen Lautsprecher und Subwoofer erhalten Ardex P4 ab Werk. Speziell vorbereitete Holz-/Furnierausführungen werden ohne Standardgrundierung geliefert.

ANLEITUNGEN UND DATENBLÄTTER

Die allgemeinen englischen PDFs ergänzen diesen Leitfaden. Modellbezogene Maße, Einbautiefen, Montagekonfigurationen und Anschlussangaben finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten. Für die Ausführung gelten die aktuellen Modellangaben und die hier beschriebenen Verarbeitungsvorgaben.