Informationen für Architekten

Kann es durch den Betrieb zu Rissen in der Oberfläche der Wand kommen?

Bei einer fachgerechten einlagigen GK-Konstruktion werden die Stoßfugen der Trockenbauplatten immer mit einer Rissbrücke verspachtelt. Bei den Stoßfugen zum cerasonar DML Panel empfiehlt sich die gleiche Machart mit einer Rissbrücke (Gewebeband). Wenn diese anerkannten Regeln der Handwerkskunst eingehalten werden, entsteht kein Riss an den Stoßkanten. Bei der Verwendung von porösen oder mineralischen Farb-Beschichtungen kann es zu feinen Rissen an der Oberfläche kommen – die aber nicht durch Vibration entstehen sondern an dem Schwundverhalten der Farbe liegen. Diese feinen Risse liegen meist unter 0.5mm Breite und sind dadurch auch kein baulich konstruktiver Mangel. Sondern haarfeine Risse gelten in der Rechtsprechung als Schönheitsfehler, den der Maler zu korrigieren hat.

Kann es durch den Musikgenuss zu Störungen von Nachbarn kommen?

Bei den cerasonar DML Panel kommt es zur Übertragung von Körperschall in die angrenzenden Flächen. Es daher ratsam – was übrigens bei jedem Einbaulautsprecher zum Empfehlen ist – das die Trockenbauschale, wie auch im Akustikbau üblich, als freifedernde Konstruktion erstellt wird. Dies gilt besonders bei Mehrfamilienhäusern. Der Rückwärtige Schall wird über die obligatorische Hohlraumdämmung bereits reduziert. Zusätzlich bietet cerasonar als Zubehör auch Abdeckhauben wie sie beim 6060plus Panel bereits Standard sind. Wenn allerdings oberhalb der Zimmerlautstärke Musik gehört wird – versagt auch irgendwann der bauliche Schallschutz – auch dies ist wieder ein triviales Problem mit jeder Art von Lautsprecher.

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